
Adresse des Hilfswerk:
Daniel Hess
Friedenstr. 11
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Sitz des Vereins:
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Hubelmattstr. 18
(A. Baumann, Präsident)
Tel: 032 6229782
Mail: baumann(ät)aktion-verzicht.ch
Liebe Freunde, liebe Leser und Leserinnen,
"Gott, schweige nicht! Verstumme nicht, und sei nicht stille, o Gott!
Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt.
Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind.
Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel!"
Psalm 83. 1-5
Nach diesem Psalmwort kam Andreas Baumann zur Feststellung, dass damals wie heute Israel als Ärgernis wahrgenommen wurde und die Nationen immer noch die Auslöschung Israels anstreben. Nach der Frage:
"Und wie handelte Gott?" zeigte er Gottes Heilsgeschichte an Israel auf.
Aktion Verzicht hatte Freunde aus Kharkov, aus dem Osten der Ukraine, am 22.10.2011 nach Zürich eingeladen. (Ebenso am 21.10.2011 nach Bern und am 23.10.2011 nach Basel) Andreas Baumann begrüsste die Gäste, die zum Teil das erste Mal ausserhalb ihres Landes waren, herzlich. Unsere Freunde Irina, Galina und Alexander berichteten:
Stellen Sie sich vor, es kommt im Himmel eine unbekannte Person auf Sie zu, umarmt Sie und sagt:
"Danke, danke vielmal, ihr habt uns Kleider und Essen gegeben, als wir Hunger und kalt hatten.
Ihr habt uns Medikamente bezahlt, als wir krank waren. Ihr habt uns besucht, als wir einsam waren. Ihr habt, ja ihr aus der Schweiz... Wir danken euch aus ganzem Herzen, für alles, was ihr für uns getan habt. Wir wissen, Liebe heisst geben. Jesus Christus hat sein Leben für uns gegeben, damit wir leben, was für eine Liebe!"
Ein warmes Essen bedeutet armen, älteren, oft einsamen Leuten, da der Partner schon gestorben ist, sehr viel. Es stillt den Hunger, es durchbricht die Einsamkeit, es gibt neue Kraft für Schweres, Kälte oder um Krankheiten besser zu ertragen. Wie wertvoll ist es doch, wenn sie wissen, sie sind nicht alleine! Es kümmert sich jemand um uns. Wir danken Gott und euch für eure Unterstützung und für eure Gebete.
Was für eine Beziehung haben wir zum jüdischen Volk? Zu dem Volk, das uns die Bibel brachte? Zu Jesus Christus, dem König der Juden, der sein Volk jetzt nach Hause fährt? Wo wären die Nationen ohne das lebendige Wort Gottes, ohne Jesus Christus? Es ist ein Vorrecht, ein Segen, diesem König, diesem Volk dienen zu dürfen. Dies ist nicht meine persönliche Meinung, dies sagt uns das Wort Gottes in 1. Mose 12,1-3: ".... und will dich segnen, und ich will deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!"
Gottes Wort wird immer gültig sein. Das bedeutet, dass das auch heute noch so ist! Darf ein König bestimmen, wie er die Welt segnen will? Nun, Gott hat sein Volk Israel geschaffen und auserwählt. Sein Volk brachte uns zB die zehn Gebote, Jesus Christus zeigte uns, was Vergebung bedeutet, welche königliche Tat! Sie erklärten uns, woher wir kommen, wohin wir gehen, und was der Sinn des Lebens ist. Aber klar ist auch, der Tag wird kommen, an dem der HERR alle Völker in Israel zum Gericht versammeln wird, gem. Sacharja 14.
Was für ein Geschenk, wenn man geben kann, denn nur wer hat, kann geben. Wie gut ist es doch, dem Schöpfer dieser Gaben zu danken, und wie gut ist es doch, dem Elenden zu helfen. Viele Leute in der Ukraine leben in sehr grosser Armut, und wie gut ist es doch zu wissen, es gibt wirkliche Hilfe von Christen aus der Schweiz. Stellt euch einmal vor, was das für einen Jubel auslöst! Viele können nun sagen: "Tod - wo ist dein Stachel, und Tod - wo ist dein Sieg?" nach 1. Korinther 15,55, denn viele Juden erleben damit, dass Jesus Christus die Mauer zwischen Christen und Juden eingerissen hat. Sie erleben, es gibt Christen, die sie als Bruder und Schwester annehmen nach all den vielen Jahren der Verfolgung. Wie wahr wird da der Psalm 133,1: "Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen." Und so danken wir euch für eure Barmherzigkeit und für eure grosse Liebe. Gott segne euch.
Marcel Prétat
Seit Jahrtausenden ziehen die Sterne Menschen in ihren Bann. Einflussreiche Theorien über ihren Einfluss auf persönliche und nationale Schicksale wurden entworfen. Kluge Berechnungen Sternkundiger führten Schiffe an ihre Ziele. Auch die Bibel zeigt uns vom Anfang der Schöpfung bis zu den Zeichen der Endzeit eine von Gott gesetzte Bedeutung der Sterne. Trotz hochentwickelter Technologie bleiben die Sterne stumm. Was sie zu sagen haben, hat Gott durch sein Wort festgelegt.
Von Abraham über Isaak zu Moses und David sind die Sterne Bild für Israels Zukunft. Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch auf zum Himmel, und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So zahlreich wird deine Nachkommenschaft sein, 1. Mose 15,5. So sind die Sterne auch die von Gott gesetzte Garantie für seine Treue zu Israel. So spricht der HERR, der die Sonne gesetzt hat zum Licht für den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht für die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen, spricht der HERR, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage, Jeremia 31,35+36.
Die Sterne erinnern uns jede Nacht an die unaufhörliche Treue Gottes und die daraus wachsende Verantwortung und Verpflichtung, die auf uns Christen liegt. Wir leben von der Treue des Heiligen Israels und bezeugen jedem jüdischen Menschen diese oft verhüllte Treue mit unserer Treue zu unserem Hilfswerk und den Menschen, denen wir dienen dürfen. Die Treue Gottes motiviert uns und das Wissen, dass Gott sowohl die Sterne als auch die Kinder Israels alle mit Namen ruft.
Ein Stern tritt besonders in Erscheinung. Gott kann es sich erlauben, durch einen heidnischen Wahrsager auf ihn aufmerksam zu machen: Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich schaue ihn, aber nicht nahe. Es tritt hervor ein Stern aus Jakob, und ein Zepter erhebt sich aus Israel und zerschlägt die Schläfen Moabs und zerschmettert alle Söhne Sets, 4. Mose 24,17. So waren es auch heidnische Sterndeuter aus dem Osten, die den angekündigten Stern sahen: Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen, Matthäus 2,2. Beharrlich folgten sie dem Stern. Die Beschreibung macht deutlich, dass dieser Stern eine Konstellation nicht nur war, sondern auch ein himmlisches Zeichen: Sie aber zogen hin, als sie den König gehört hatten. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über der Stelle stand, wo das Kind war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr grosser Freude, Matthäus 2,9+10,
Dieser "Stern aus Jakob", der Messias, erfüllt uns heute schon mit grosser Freude. Wir wissen heute schon um das "Zepter, das sich aus Israel erhebt". Der Messias wird aus Israel heraus der Welt mit Autorität und Vollmacht den ersehnten Frieden bringen. Dies ist ein weiterer Grund unserer unzerstörbaren Verbindung mit dem Volk des Messias.
Mit diesem Stern vor Augen wünsche ich allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.
Heinz Bähler
Verzicht in Aktion
Denken, danken, geben
Grossartig, was mir alles geschenkt wurde in diesem November! Äpfel, Nüsse, Quitten, Blumen, aber auch unerwartete Sonnenstunden nach viel Nebel, eine ungeplante herrliche Wanderung, kleine gute Gespräche, eine Hilfe, an die ich nicht einmal gedacht hatte, ein Kompliment, Vogelstimmen in der Dunkelheit.... ein Gutschein für einen Kurs, den ich lange schon gern besucht hätte.... So viel zum Danken, und jedes Mal legte ich einen Dank in Form eines Fünflibers ins Kässeli von "Verzicht in Aktion". Jetzt ist Ende November, und ich staune über alles Gute, das mir geschenkt wurde und freue mich am schweren Kässeli.
B.B.

Viele von Ihnen unterstützen unser Hilfswerk immer wieder mit Hilfsgütern. Auch dieses Jahr durften wir uns in der Ukraine überzeugen, dass diese Hilfsgüter nötig und hoch willkommen sind. Die Güter werden in den Kantonen Bern und Basel von Urs Zürcher bei den Sammelstellen abgeholt. Jährlich sind es bis zu 100 Tonnen! Der dazu verwendete Leichttransporter ist leider nicht mehr fahrtüchtig und muss somit mit 12- bis 15 000 Franken durch ein anderes Gebrauchtfahrzeug ersetzt werden. Im Augenblick fehlt uns dieser Betrag in der Kasse.
Wer könnte helfen? Herzlichen Dank!