December 2011Rundbrief Nr. 89
"Gott, schweige nicht! Verstumme nicht, und sei nicht stille, o Gott! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind. Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel!" Psalm 83. 1-5Verzicht der Einen - Leben und Hoffnung für die Anderen!
Liebe Freunde, liebe Leser und Leserinnen,
"Gott, schweige nicht! Verstumme nicht, und sei nicht stille, o Gott!
Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt.
Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind.
Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel!"
Psalm 83. 1-5
Nach diesem Psalmwort kam Andreas Baumann zur Feststellung, dass damals wie heute Israel als �rgernis wahrgenommen wurde und die Nationen immer noch die Ausl�schung Israels anstreben. Nach der Frage:
"Und wie handelte Gott?" zeigte er Gottes Heilsgeschichte an Israel auf.
Aktion Verzicht hatte Freunde aus Kharkov, aus dem Osten der Ukraine, am 22.10.2011 nach Z�rich eingeladen. (Ebenso am 21.10.2011 nach Bern und am 23.10.2011 nach Basel) Andreas Baumann begr�sste die G�ste, die zum Teil das erste Mal ausserhalb ihres Landes waren, herzlich. Unsere Freunde Irina, Galina und Alexander berichteten:
Stellen Sie sich vor, es kommt im Himmel eine unbekannte Person auf Sie zu, umarmt Sie und sagt:
�Danke, danke vielmal, ihr habt uns Kleider und Essen gegeben, als wir Hunger und kalt hatten.
Ihr habt uns Medikamente bezahlt, als wir krank waren. Ihr habt uns besucht, als wir einsam waren. Ihr habt, ja ihr aus der Schweiz � Wir danken euch aus ganzem Herzen, f�r alles, was ihr f�r uns getan habt. Wir wissen, Liebe heisst geben. Jesus Christus hat sein Leben f�r uns gegeben, damit wir leben, was f�r eine Liebe!�
Ein warmes Essen bedeutet armen, �lteren, oft einsamen Leuten, da der Partner schon gestorben ist, sehr viel. Es stillt den Hunger, es durchbricht die Einsamkeit, es gibt neue Kraft f�r Schweres, K�lte oder um Krankheiten besser zu ertragen. Wie wertvoll ist es doch, wenn sie wissen, sie sind nicht alleine! Es k�mmert sich jemand um uns. Wir danken Gott und euch f�r eure Unterst�tzung und f�r eure Gebete.
Was f�r eine Beziehung haben wir zum j�dischen Volk? Zu dem Volk, das uns die Bibel brachte? Zu Jesus Christus, dem K�nig der Juden, der sein Volk jetzt nach Hause f�hrt? Wo w�ren die Nationen ohne das lebendige Wort Gottes, ohne Jesus Christus? Es ist ein Vorrecht, ein Segen, diesem K�nig, diesem Volk dienen zu d�rfen. Dies ist nicht meine pers�nliche Meinung, dies sagt uns das Wort Gottes in 1. Mose 12,1-3: ��. und will dich segnen, und ich will deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!�
Gottes Wort wird immer g�ltig sein. Das bedeutet, dass das auch heute noch so ist! Darf ein K�nig bestimmen, wie er die Welt segnen will? Nun, Gott hat sein Volk Israel geschaffen und auserw�hlt. Sein Volk brachte uns zB die zehn Gebote, Jesus Christus zeigte uns, was Vergebung bedeutet, welche k�nigliche Tat! Sie erkl�rten uns, woher wir kommen, wohin wir gehen, und was der Sinn des Lebens ist. Aber klar ist auch, der Tag wird kommen, an dem der HERR alle V�lker in Israel zum Gericht versammeln wird, gem. Sacharja 14.
Was f�r ein Geschenk, wenn man geben kann, denn nur wer hat, kann geben. Wie gut ist es doch, dem Sch�pfer dieser Gaben zu danken, und wie gut ist es doch, dem Elenden zu helfen. Viele Leute in der Ukraine leben in sehr grosser Armut, und wie gut ist es doch zu wissen, es gibt wirkliche Hilfe von Christen aus der Schweiz. Stellt euch einmal vor, was das f�r einen Jubel ausl�st! Viele k�nnen nun sagen: �Tod � wo ist dein Stachel, und Tod � wo ist dein Sieg?� nach 1. Korinther 15,55, denn viele Juden erleben damit, dass Jesus Christus die Mauer zwischen Christen und Juden eingerissen hat. Sie erleben, es gibt Christen, die sie als Bruder und Schwester annehmen nach all den vielen Jahren der Verfolgung. Wie wahr wird da der Psalm 133,1: �Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Br�der eintr�chtig beieinander wohnen.� Und so danken wir euch f�r eure Barmherzigkeit und f�r eure grosse Liebe. Gott segne euch.
Marcel Pr�tat
Er z�hlt die Zahl der Sterne, er ruft sie alle mit Namen. Psalm 147,4
Seit Jahrtausenden ziehen die Sterne Menschen in ihren Bann. Einflussreiche Theorien �ber ihren Einfluss auf pers�nliche und nationale Schicksale wurden entworfen. Kluge Berechnungen Sternkundiger f�hrten Schiffe an ihre Ziele. Auch die Bibel zeigt uns vom Anfang der Sch�pfung bis zu den Zeichen der Endzeit eine von Gott gesetzte Bedeutung der Sterne. Trotz hochentwickelter Technologie bleiben die Sterne stumm. Was sie zu sagen haben, hat Gott durch sein Wort festgelegt.
Von Abraham �ber Isaak zu Moses und David sind die Sterne Bild f�r Israels Zukunft. Und er f�hrte ihn hinaus und sprach: Blicke doch auf zum Himmel, und z�hle die Sterne, wenn du sie z�hlen kannst! Und er sprach zu ihm: So zahlreich wird deine Nachkommenschaft sein, 1. Mose 15,5. So sind die Sterne auch die von Gott gesetzte Garantie f�r seine Treue zu Israel. So spricht der HERR, der die Sonne gesetzt hat zum Licht f�r den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht f�r die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen, spricht der HERR, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufh�ren, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage, Jeremia 31,35+36.
Die Sterne erinnern uns jede Nacht an die unaufh�rliche Treue Gottes und die daraus wachsende Verantwortung und Verpflichtung, die auf uns Christen liegt. Wir leben von der Treue des Heiligen Israels und bezeugen jedem j�dischen Menschen diese oft verh�llte Treue mit unserer Treue zu unserem Hilfswerk und den Menschen, denen wir dienen d�rfen. Die Treue Gottes motiviert uns und das Wissen, dass Gott sowohl die Sterne als auch die Kinder Israels alle mit Namen ruft.
Ein Stern tritt besonders in Erscheinung. Gott kann es sich erlauben, durch einen heidnischen Wahrsager auf ihn aufmerksam zu machen: Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich schaue ihn, aber nicht nahe. Es tritt hervor ein Stern aus Jakob, und ein Zepter erhebt sich aus Israel und zerschl�gt die Schl�fen Moabs und zerschmettert alle S�hne Sets, 4. Mose 24,17. So waren es auch heidnische Sterndeuter aus dem Osten, die den angek�ndigten Stern sahen: Wo ist der K�nig der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen, Matth�us 2,2. Beharrlich folgten sie dem Stern. Die Beschreibung macht deutlich, dass dieser Stern eine Konstellation nicht nur war, sondern auch ein himmlisches Zeichen: Sie aber zogen hin, als sie den K�nig geh�rt hatten. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben �ber der Stelle stand, wo das Kind war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr grosser Freude, Matth�us 2,9+10,
Dieser �Stern aus Jakob�, der Messias, erf�llt uns heute schon mit grosser Freude. Wir wissen heute schon um das �Zepter, das sich aus Israel erhebt�. Der Messias wird aus Israel heraus der Welt mit Autorit�t und Vollmacht den ersehnten Frieden bringen. Dies ist ein weiterer Grund unserer unzerst�rbaren Verbindung mit dem Volk des Messias.
Mit diesem Stern vor Augen w�nsche ich allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.
Heinz B�hler
Verzicht in Aktion
Denken, danken, geben
Grossartig, was mir alles geschenkt wurde in diesem November! �pfel, N�sse, Quitten, Blumen, aber auch unerwartete Sonnenstunden nach viel Nebel, eine ungeplante herrliche Wanderung, kleine gute Gespr�che, eine Hilfe, an die ich nicht einmal gedacht hatte, ein Kompliment, Vogelstimmen in der Dunkelheit�ein Gutschein f�r einen Kurs, den ich lange schon gern besucht h�tte�So viel zum Danken, und jedes Mal legte ich einen Dank in Form eines F�nflibers ins K�sseli von �Verzicht in Aktion�. Jetzt ist Ende November, und ich staune �ber alles Gute, das mir geschenkt wurde und freue mich am schweren K�sseli.
B.B.

Hilferuf Transportfahrzeug f�r Hilfsg�ter
Viele von Ihnen unterst�tzen unser Hilfswerk immer wieder mit Hilfsg�tern. Auch dieses Jahr durften wir uns in der Ukraine �berzeugen, dass diese Hilfsg�ter n�tig und hoch willkommen sind. Die G�ter werden in den Kantonen Bern und Basel von Urs Z�rcher bei den Sammelstellen abgeholt. J�hrlich sind es bis zu 100 Tonnen! Der dazu verwendete Leichttransporter ist leider nicht mehr fahrt�chtig und muss somit mit 12- bis 15 000 Franken durch ein anderes Gebrauchtfahrzeug ersetzt werden. Im Augenblick fehlt uns dieser Betrag in der Kasse.
Wer k�nnte helfen? Herzlichen Dank!

